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Trade Fair Planning for Modern Event Teams

Sr. Director of Sales at Momentus Technologies, supporting venue and event organizations in their digital transformation efforts.

Written by:
Christoph Gueldenberg
In this article

The Venue Pulse

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Die Planung einer Fachmesse gehört zu den anspruchsvollsten organisatorischen Aufgaben im Eventbereich. Anders als bei einer Veranstaltung mit nur einer Zielgruppe koordinieren Messeveranstalter einen dynamischen Marktplatz mit zahlreichen Ausstellern, Sponsoren, Tausenden von Besuchern sowie einer Venue-Infrastruktur, die unter Echtzeitbedingungen reibungslos funktionieren muss. In diesem Leitfaden erfahren Sie, wie moderne Event-Teams eine Messe effizient planen, organisieren und steuern – von der Erstellung der ersten Konzepte bis zur Nachbereitung und fundierten Analyse der Ergebnisse nach Veranstaltungsende.

Was ist Messeplanung?

Messeplanung bezeichnet den ganzheitlichen Prozess der Vorbereitung, Steuerung und Durchführung einer Messe. Sie reicht von der Definition der Veranstaltungsziele über die Koordination aller Beteiligten bis hin zur Erfolgsauswertung nach Veranstaltungsende. Während sich Eventmanagement auf die operative Umsetzung konzentriert und Venue-Management auf die Messelocation und die Ausstellungsfläche, verbindet die Messeplanung alle Teilbereiche zu einer ganzheitlichen Strategie.

An der Messeplanung sind zahlreiche Stakeholder beteiligt – darunter Veranstalter, Venue- und Betriebsteams, Aussteller, Sponsoren, Marketing- und Finanzabteilungen, Logistikdienstleister sowie Behörden. Da jede dieser Gruppen eigene Prioritäten und Zeitpläne verfolgt, zählt die Koordination aller Beteiligten zu den größten Herausforderungen im Planungsprozess.

Messen zeichnen sich im Vergleich zu vielen anderen Veranstaltungsformaten durch deutlich längere Planungszyklen aus. Insbesondere bei großen Fachmessen erstreckt sich der Planungsprozess häufig über zwölf bis 18 Monate. In dieser Zeit gilt es, Venues und Messehallen zu sichern, Aussteller und Sponsoren zu gewinnen, Konzepte für die Hallen- und Flächenplanung zu entwickeln, Marketingmaßnahmen umzusetzen und zahlreiche operative Prozesse zu koordinieren – und das alles neben dem normalen, alltäglichen Veranstaltungsbetrieb. 

Der Erfolg einer Messe beruht nicht auf isolierten Einzelmaßnahmen oder harter Arbeit, sondern auf dem nahtlosen Zusammenspiel zahlreicher Entscheidungen. Aus klar formulierten Zielen entsteht ein strukturierter Projektplan, der zentrale Aspekte wie die Locationwahl, die Ausstellergewinnung, die operative Umsetzung und nicht zuletzt das Besuchererlebnis am Veranstaltungstag maßgeblich beeinflusst.

Obwohl jede Messe individuelle Anforderungen mit sich bringt, basieren die meisten erfolgreichen Veranstaltungen auf einem vergleichbaren Planungsansatz. Die nachfolgenden Schritte bieten einen praxisnahen Leitfaden, mit dem Sie den Planungsprozess von der strategischen Ausrichtung bis zur erfolgreichen Umsetzung strukturieren und dabei Vertrieb, operative Prozesse und Venue-Management-Software effektiv aufeinander abstimmen können.

Schritt 1: Ziele und Erfolgskennzahlen definieren

Die Planung jeder erfolgreichen Messe beginnt mit einer klaren Definition dessen, was erreicht werden soll. Noch bevor ein Veranstaltungsort ausgewählt oder Aussteller akquiriert werden, sollten Messeorganisatoren messbare Ziele festlegen, die als Grundlage für sämtliche Planungs- und Entscheidungsprozesse dienen.

Umsatzziele sollten differenziert definiert und nicht nur als Gesamtkennzahl betrachtet werden. Die Aufschlüsselung nach Standflächenverkäufen, Sponsoring-Einnahmen, Registrierungsgebühren und weiteren Erlösquellen schafft Transparenz über die wesentlichen Umsatztreiber der Messe. Gleichzeitig wird deutlicher, welche Ergebnisse in den einzelnen Bereichen erzielt werden müssen und wie die Vertriebsaktivitäten entsprechend ausgerichtet und gesteuert werden sollten.

Der Fokus sollte jedoch nicht ausschließlich auf finanziellen Kennzahlen liegen. Auch Zielgruppen, Teilnehmerprognosen und Ziele für die Ausstellerakquise sollten frühzeitig mit derselben Detailtiefe definiert werden, da sie maßgeblich die Marketingplanung, die Anforderungen an die Location sowie die Gestaltung des Hallen- bzw. Flächenplans beeinflussen. Sponsoring-Ziele sollten ebenfalls früh festgelegt werden, damit Sponsoring-Pakete, Preisgestaltung und die Erwartungen an die Leistungserbringung abgestimmt sind, bevor der Verkauf startet.

Operative Kennzahlen wie die Leistung von Dienstleistern, die Effizienz bei Aufbau und Setup, die Zufriedenheit der Teilnehmer sowie die Effektivität des Personaleinsatzes liefern wertvolle Einblicke in die Qualität der Veranstaltungsdurchführung und zeigen Verbesserungspotenziale für zukünftige Events auf.

Schritt 2: Den richtigen Veranstaltungsort und die passende Infrastruktur auswählen

Die Wahl des Veranstaltungsortes umfasst weit mehr als die Suche nach einer ausreichend großen Ausstellungsfläche. Jede Entscheidung hinsichtlich der Infrastruktur beeinflusst das Erlebnis von Ausstellern und Besuchern, die Effizienz der Abläufe sowie den Gesamterfolg der Messe.

Bevor Verträge abgeschlossen werden, sollten zentrale bauliche und technische Anforderungen sorgfältig geprüft werden. Dazu gehören beispielsweise Hallenhöhen, Anlieferungszonen, Versorgungsanschlüsse, Transport- und Lieferlogistik sowie die Tragfähigkeit der Flächen. Ebenso wichtig sind technische Voraussetzungen wie die WLAN-Kapazität, die Infrastruktur für die Besucherregistrierung, die Stromversorgung und die Rigging-Optionen, da diese Faktoren einen direkten Einfluss auf Aussteller und Besucher haben.

Sobald der Veranstaltungsort feststeht, richtet sich der Fokus auf die Gestaltung eines Hallen- und Standkonzepts, das sowohl betriebliche Anforderungen als auch eine positive Besuchererfahrung unterstützt. Besucherströme, Gangbreiten, die Platzierung wichtiger Aussteller sowie die Back-of-House-Logistik beeinflussen maßgeblich, wie sich Menschen auf dem Messegelände bewegen und wie erfolgreich Aussteller mit ihren Zielgruppen in Kontakt treten können.

Während des gesamten Planungsprozesses unterstützt eine Venue-Management-Plattform die beteiligten Teams dabei, Venue-Anforderungen, logistische Abläufe, die Kommunikation mit Dienstleistern sowie die operative Planung zentral zu koordinieren. Alle Beteiligten greifen auf dieselben Informationen zu, wodurch der Abstimmungsaufwand reduziert und die Organisation der Veranstaltung effizienter gestaltet wird, insbesondere in der Phase kurz vor der Messe.

Schritt 3: Eine Strategie für die Gewinnung von Ausstellern und Sponsoren entwickeln

Aussteller und Sponsoren sind für den finanziellen Erfolg der meisten Messen von zentraler Bedeutung. Daher sollten ihre Gewinnung und Bindung nicht als einmalige Vertriebsmaßnahme, sondern als fortlaufender Prozess über das gesamte Jahr hinweg betrachtet werden. Eine frühzeitig entwickelte Strategie hilft Veranstaltern, Zusagen zu sichern, bevor sich die potenziellen Aussteller für konkurrierende Events entscheiden.

Die Ansprache von Ausstellern sollte deshalb früh beginnen, da viele Unternehmen ihre Messebudgets und Veranstaltungsplanungen bereits neun bis zwölf Monate im Voraus festlegen. Gleichzeitig sollten Sponsoring-Pakete klar aufzeigen, welchen konkreten Mehrwert die Investition bietet – etwa durch erhöhte Sichtbarkeit der Marke, gezielte Reichweite oder die Interaktion mit relevanten Besuchergruppen. So erhalten Sponsoren eine überzeugende Grundlage für ihre Teilnahmeentscheidung. Gestaffelte Standpreise sowie Anreize für eine frühzeitige Buchung können den Standverkauf zusätzlich unterstützen, die Verkaufsdynamik erhöhen und bei potenziellen Ausstellern ein positives Signal für die Attraktivität der Messe setzen.

Ebenso wichtig wie die Ausstellerakquise ist eine strukturierte und transparente Kommunikation. Ausstellerportale und Eventmanagement-Plattformen ermöglichen es Ausstellern, Verträge, Fristen, Standinformationen und relevante Veranstaltungsdetails zentral zu verwalten und jederzeit darauf zuzugreifen. Wer Sponsorenleistungen eindeutig dokumentiert und intern klare Zuständigkeiten definiert, schafft die Grundlage für eine reibungslose Umsetzung aller zugesagten Leistungen. Das stärkt das Vertrauen der Sponsoren und erhöht die Chancen auf eine Fortsetzung der Zusammenarbeit.

Schritt 4: Eine Strategie zur Besuchergewinnung entwickeln

Messeerfolg lässt sich nicht allein am Verkauf von Standflächen messen. Aussteller investieren in eine Veranstaltung, weil sie dort qualifizierte Kontakte knüpfen und potenzielle Kunden erreichen möchten. Deshalb ist die Gewinnung der richtigen Besucher eine der wichtigsten Aufgaben im gesamten Planungsprozess.

Der erste Schritt besteht darin, die Zielgruppen klar zu definieren, die angesprochen werden sollen, und die Kommunikation gezielt auf deren Bedürfnisse auszurichten. Verschiedene Branchen, Berufsgruppen und Besuchertypen reagieren auf unterschiedliche Kanäle, Inhalte und Marketingversprechen. Statt auf eine standardisierte Kampagne zu setzen, sollten Marketingaktivitäten zielgruppenspezifisch ausgerichtet werden.

Sobald die Zielgruppen festgelegt sind, gilt es, eine abgestimmte Strategie zu entwickeln, die verschiedene Maßnahmen miteinander kombiniert. Dazu gehören beispielsweise Anreize für die Registrierung, E-Mail-Marketing, bezahlte Werbekampagnen, Kooperationen mit Branchenpartnern sowie ein attraktives Fach- und Rahmenprogramm. Frühbucherangebote und gestaffelte Preisstrukturen können frühzeitig Anreize zur Anmeldung schaffen, während hochwertige Keynotes und Fachvorträge sowie Networking-Möglichkeiten die Attraktivität der Messe erhöhen.

Auch nach der Registrierung sollte das Besuchererlebnis aktiv gestaltet werden. Mobile Event-Apps, Networking-Tools, digitale Orientierungshilfen und personalisierte Kommunikation tragen dazu bei, die Interaktion während der Veranstaltung zu erhöhen. So verbringen Besucher mehr Zeit auf der Messe, profitieren stärker vom Angebot und schaffen gleichzeitig einen höheren Mehrwert für Aussteller und Sponsoren.

Schritt 5: Betriebsbereitschaft vor dem Messebeginn sicherstellen

Je näher der Eröffnungstag rückt, desto stärker verlagert sich der Fokus von der Planung auf die Umsetzung. Die letzten Wochen vor Veranstaltungsbeginn sollten dazu genutzt werden, Details zu finalisieren und die beteiligten Teams optimal vorzubereiten, anstatt größere operative Probleme lösen zu müssen, die bereits im Vorfeld hätten adressiert werden können.

Personalplanung, Schulungen, Eskalationsprozesse und Zeitpläne für Dienstleister sollten abgeschlossen sein, bevor die Aufbauphase beginnt. Auch die Koordination von Anlieferungen, Zugangsberechtigungen und den Ablaufplänen externer Partner erfordert besondere Aufmerksamkeit, da selbst kleinere Verzögerungen Auswirkungen auf den gesamten Messebetrieb haben können. Ebenso wichtig ist die frühzeitige Festlegung des Hallen- und Standplans. Dadurch erhalten Aussteller ausreichend Zeit, ihre Standkonzepte fertigzustellen sowie Transport, Aufbau und Installation reibungslos zu organisieren.

In dieser Phase leisten Eventmanagement- und Venue-Management-Plattformen einen wichtigen Beitrag, indem sie operative Prozesse, Logistik und die Zusammenarbeit mit Dienstleistern zentral koordinieren. Wenn alle Teams auf dieselben aktuellen Ablauf- und Hallenpläne sowie Veranstaltungsinformationen zugreifen können, lässt sich der Abstimmungsaufwand minimieren und ein reibungsloser Veranstaltungsablauf sicherstellen.

Schritt 6: Während der Messe die Übersicht behalten

Die Planung endet nicht mit der Ankunft der Besucher. Während der Veranstaltung sind durchgängige Transparenz und eine engmaschige Überwachung der Abläufe erforderlich, um potenzielle Probleme frühzeitig zu erkennen und gezielt zu beheben, bevor sie das Besucher- oder Ausstellererlebnis beeinträchtigen.

Die kontinuierliche Analyse der Registrierungszahlen, Besucherströme, Aktivitäten auf der Messefläche und der Leistung externer Dienstleister ermöglicht eine fundierte Beurteilung des Veranstaltungsverlaufs und unterstützt eine proaktive Steuerung in Echtzeit. Klare Kommunikationswege und definierte Eskalationsprozesse helfen den Event-Teams, Herausforderungen schnell zu lösen, ohne Entscheidungsprozesse zu verlangsamen oder Missverständnisse zwischen den Beteiligten zu verursachen.

Mithilfe von Live-Dashboards können sich Führungskräfte einen vollständigen Überblick über das Messegeschehen verschaffen – vom Besucheraufkommen über die Teilnahme an Fachvorträgen bis hin zu operativen Leistungsindikatoren. Alle relevanten Kennzahlen und Statusinformationen sind auf einer zentralen Eventmanagement-Plattform gebündelt und unmittelbar verfügbar. Diese durchgängige Transparenz stellt sicher, dass alle Beteiligten auf derselben Informationsgrundlage arbeiten. So können Veranstalter während der gesamten Messe fundierte Entscheidungen treffen und gleichzeitig die Abstimmung zwischen allen Stakeholdern gewährleisten.

Schritt 7: Ergebnisse auswerten und für die Planung zukünftiger Messen nutzen

Mit dem Ende der Messe ist die Arbeit noch nicht abgeschlossen. Die Nachbereitung einer Messe geht weit über die reine Erfolgskontrolle hinaus. Sie liefert wertvolle Erkenntnisse und belastbare Daten, die Organisatoren dabei unterstützen, zukünftige Veranstaltungen gezielt zu optimieren und den gesamten Planungsprozess kontinuierlich weiterzuentwickeln.

Zu Beginn sollten Besucherzahlen, Ausstellerzufriedenheit und finanzielle Ergebnisse mit den zu Projektbeginn festgelegten Zielen verglichen werden. Der Abgleich zwischen Registrierungen und tatsächlicher Teilnahme, die Auswertung des Feedbacks von Ausstellern sowie der Vergleich von erzielten Umsätzen mit den Prognosen zeigen auf, welche Maßnahmen erfolgreich waren und wo Optimierungspotenzial besteht.

Ebenso wichtig ist die Analyse der operativen Leistung. Die Dokumentation logistischer Herausforderungen, die Bewertung der Zusammenarbeit mit Dienstleistern, Erkenntnisse aus der Personaleinsatzplanung sowie die Erfassung unerwarteter Vorfälle schaffen wichtige Erkenntnisse für zukünftige Veranstaltungen. Kombiniert mit dem Reporting aus der Eventmanagement-Software helfen diese Insights Messeveranstaltern, Preisstrategien zu verfeinern, Hallenplanung und Standkonzepte weiterzuentwickeln, operative Abläufe zu optimieren und realistischere Ziele für die nächste Messe festzulegen.

Warum moderne Messeplanung vernetzte Abläufe erfordert

Der Erfolg einer Messe hängt von weit mehr als einer sorgfältigen Planung ab. Entscheidend ist, dass alle beteiligten Teams während des gesamten Veranstaltungszyklus auf dieselben Informationen zugreifen können. Wenn Vertrieb, Marketing, Operations, Finanzen und Venue-Management auf unterschiedliche Systeme und Datenquellen angewiesen sind, entstehen Informationssilos, die Transparenz und Zusammenarbeit erschweren. Dadurch wird selbst die Steuerung eines sorgfältig geplanten Events deutlich komplexer.

Vernetzte Abläufe verbessern die Messeplanung auf mehreren Ebenen:

Optimierung der abteilungsübergreifenden Zusammenarbeit: Vertrieb, Marketing und Operations treffen Entscheidungen auf Basis derselben Veranstaltungsdaten, anstatt mit separaten Tabellen, Zeitplänen und Berichten zu arbeiten.

Umsetzung von Eventdaten in konkrete Maßnahmen: Trends bei Registrierungen, Ausstellerbuchungen oder Änderungen der Besucherkapazität werden automatisch zwischen den Teams geteilt. So können Organisatoren Personalplanung, Logistik und operative Abläufe flexibel an veränderte Rahmenbedingungen anpassen.

Transparenz über den gesamten Veranstaltungszyklus hinweg: Anstatt erst nach Veranstaltungsende die Ergebnisse auszuwerten, erhalten Messeorganisatoren in Echtzeit Einblicke in den Planungsstand, die Aktivitäten der Aussteller, Registrierungszahlen und die operative Einsatzbereitschaft.

Erkenntnisgewinn für die Planung zukünftiger Messen: Zentralisierte Veranstaltungsdaten machen es leichter, langfristige Trends zu erkennen – etwa welche Ausstellerkategorien die meisten Besucher anziehen, welche Sessionformate das Engagement steigern oder wo operative Engpässe wiederholt auftreten.

Schnellere und fundiertere Entscheidungsfindung: Vernetzte Systeme verkürzen die Zeit zwischen der Identifizierung eines Problems und seiner Lösung. Dadurch können Teams Herausforderungen frühzeitig begegnen, bevor diese Auswirkungen auf Aussteller oder Besucher haben.

Unabhängig davon, ob Venue-Management-Software, Eventmanagement-Software oder eine Kombination aus beidem eingesetzt wird: Die Vernetzung von Daten über alle Phasen der Messeplanung hinweg sorgt für effizientere Prozesse, bessere Entscheidungsgrundlagen und letztlich erfolgreichere Messen.

Wie Momentus Event-Teams bei der Planung und Durchführung von Messen unterstützt

Momentus bündelt Planungsprozesse, Ausstellermanagement, Veranstaltungsbetrieb und Reporting in einer einzigen Plattform, die speziell für die Planung komplexer Fachmessen entwickelt wurde. Statt Ablaufpläne, Registrierungen, Hallenpläne, die Koordination von Dienstleistern und die Berichterstattung über mehrere voneinander getrennte Systeme zu verwalten, können Teams den gesamten Lebenszyklus einer Veranstaltung zentral an einem Ort steuern.

Die Plattform unterstützt Planungsabläufe durch teamübergreifend verfügbare Zeitpläne, Aufgabenverwaltung und Meilenstein-Tracking. Gleichzeitig werden sämtliche Ausstellerdaten – von der ersten Kontaktaufnahme über die Vertragsabwicklung bis hin zur Standplatzzuweisung – zentral erfasst und verwaltet. Auch Besucherregistrierung, Bestätigungen und Check-in laufen über dasselbe System. Dadurch erhalten Messeveranstalter jederzeit einen Echtzeit-Überblick über Registrierungen, Besucherzahlen und die Auslastung der Veranstaltungsfläche während der gesamten Messe.

Mit Momentus werden Venue-Management-Software und Eventmanagement-Software auf einer zentralen Plattform vereint, sodass Vertrieb, Planung, Logistik und Reporting nahtlos zusammenarbeiten können. Ob Hallen- und Standplanung, die Koordination von Dienstleistern, die Ablaufplanung oder die Erfolgsanalyse nach der Messe – alle Prozesse greifen ineinander und basieren auf denselben Daten. Das reduziert manuelle Übergaben und verbessert die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Abteilungen.

Der wahre Mehrwert liegt jedoch nicht in einzelnen Features, sondern in der nahtlosen Vernetzung von Informationen. Wenn alle Beteiligten auf derselben Informationsgrundlage arbeiten, bleibt mehr Zeit für das Wesentliche: die erfolgreiche Planung und Durchführung von Messen.

Der Schlüssel zum Messeerfolg: Vollständige Transparenz und perfekte Abstimmung

Messeplanung ist kein linearer Prozess, den man abschließt und ad acta legt. Es ist ein kontinuierlicher Kreislauf, bei dem jede Veranstaltung Insights für die nächste liefert. Während die Erkenntnisse aus der Post-Event-Analyse den Weg für das kommende Jahr ebnen, entscheidet die Qualität der internen Zusammenarbeit maßgeblich über das Kundenerlebnis am Veranstaltungstag. Hohe Budgets allein garantieren heute keinen Messeerfolg mehr. Entscheidend ist vielmehr, dass alle Beteiligten auf einer gemeinsamen Informationsgrundlage arbeiten, Prozesse transparent gesteuert werden und die teamübergreifende Zusammenarbeit reibungslos funktioniert. Momentus bietet Messeteams die vernetzte Infrastruktur, um den gesamten Prozess der Messeplanung und -durchführung effizient zu koordinieren und fortlaufend zu optimieren.

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FAQ

Wie lange dauert die Planung einer Fachmesse? Die meisten Event-Profis benötigen für die Planung von Großveranstaltungen eine Vorlaufzeit von zwölf bis 18 Monaten. Kleinere, regionale Events lassen sich hingegen in sechs bis neun Monaten realisieren. Die langen Planungszyklen erklären sich durch die zeitaufwendige Ausstellerakquise, die komplexe Venue-Infrastruktur sowie durch mehrstufige Marketingkampagnen.

Was sollte im Zeitplan für die Messeplanung enthalten sein? Ein lückenloser Zeitplan umfasst Fristen für die Buchung des Veranstaltungsortes sowie für Ausstelleranmeldungen, den Stichtag für die Finalisierung des Hallenplans (Floor Plan Lock), die Meilensteine der Marketingkampagne, den Registrierungsstart, Fristen für die Dienstleisterkoordination, den Ablaufplan für den Auf- und Abbau sowie das Post-Event-Debriefing. Für jeden Meilenstein sollten klare Verantwortlichkeiten und verbindliche Termine festgelegt werden.

Wie gewinnen Messeveranstalter Aussteller? Die effektivsten Hebel sind eine frühzeitige Ansprache, transparente Zielgruppendaten, gestaffelte Standpreise und Frühbucher-Incentives. Aussteller möchten sichergehen, dass die Besucherstruktur der Messe exakt ihren potenziellen Kunden entspricht. Die frühzeitige Bereitstellung von soziodemografischen Registrierungsdaten und Besucherzahlen des Vorjahres im Verkaufsgespräch sichert hier den entscheidenden Vorsprung. 

Welche Kennzahlen (KPIs) sollten nach einer Messe erfasst werden? Zu den Kernmetriken zählen die Gesamtzahl der Besucher im Vergleich zum Zielwert, die Conversion-Rate von der Registrierung zur tatsächlichen Teilnahme, die Ausstellerzufriedenheit, der Umsatz nach Kategorien, der Net Promoter Score (NPS) sowie die Budgetabweichung bei den Betriebskosten. Zusätzlich liefern die Teilnehmerzahlen bei Fachvorträgen und die Verweildauer auf der Ausstellungsfläche wertvolle Erkenntnisse darüber, wie gut das Programm und das Hallenlayout beim Publikum ankamen.

Wie kann Eventsoftware bei der Messeplanung unterstützen? Eventmanagement-Plattformen bündeln Planungsabläufe, Ausstellerdaten, Registrierungen, Hallenplan-Management und Reporting an einem zentralen Ort. Der wesentliche operative Mehrwert liegt in der zentralen Verfügbarkeit konsistenter Informationen. Dadurch werden Abstimmungen reduziert, Dateninkonsistenzen vermieden und die Zusammenarbeit deutlich effizienter gestaltet.

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